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Geschichte

Historisches Rathaus

  • 13. JahrhundertWehrturm der Stadtbefestigung, Wohnsitz der Dienstmann

  • 1419 Nach Erlangung der Reichsfreiheit Rapperswils (1415) erstmals als Rathaus erwähnt. Gerichtssaal bis heute.

  • 1471 Umfassende Umgestaltung. Das Rathaus erhält die heutige Form. Neutäferung des Ratssaals (Täfer jetzt in der Kanzlei)

  • 1572 Gusseiserner Renaissance-Ofen für den Ratssaal

  • 1614 Anbau des Archivturms

  • 17./18. JahrhundertParterre ursprünglich Markthalle, später reichhaltiges Waffenarsenal, 1798 durch die Franzosen geplündert. Seit der Helvetik bis 1996 Sitz der Verwaltung der Politischen Gemeinde

  • 1852 Gemeindegefängnis im Dachstock

  • 1866 Dachstuhl und obere Räume durch Brand zerstört, Wiederaufbau ein Geschoss niedriger

  • 1895 erneuter Umbau. Das Rathaus erhält seine ursprüngliche Form zurück.

  • 1946/48 Innen- und Aussenrenovation

  • 1998 Herstellung des heutigen Zustandes durch Totalumbau

Aus Wikipedia

Eis-zwei Geissebei

Während die Mitglieder des Stadtrates von Rapperswil (auch seit der Fusion der beiden Stadtteile) das traditionelle „Herrenessen“ im Rathaus mit Ehrengästen und Kabarettprogramm veranstalten, versammeln sich üblicherweise ab 14.00 Uhr Hunderte von Kindern jeglichen Alters, meist mit ihren Eltern, auf dem Hauptplatz vor dem Rathaus zur „Austeilete“. Exakt um 15.15 Uhr gemäss „Zytturm“ des Schlosses, öffnen sich die Fenster des Ratssaals im zweiten Obergeschoss und eine Fanfare ertönt. Auf die Frage: „Sind alli mini Buebe doo?“, ertönt die vielstimmige Antwort: „Joo! Eis - zwei - Geissebei!“, und die Ratsmitglieder werfen Cervelats, Weggli und Biberli[1] aus den Saalfenstern hinunter zu den Kindern auf dem Hauptplatz. Währenddessen fordern die Ratsleute die Kinder mit 'lockenden' Gesten und Schwenken der Würste während rund einer halben Stunde auf, ihre Rufe zu wiederholen. Je lauter der Ruf erschallt, desto mehr Leckerli werfen die Ratsleute den Kindern zu, zuweilen sehr gezielt den andauerndsten Rufern ganze Ketten von Würsten, grössere Mengen von Brötchen (Weggli) und Süssigkeiten, die sogenannten Biberli.